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  • Karin Sommer

Das innere Gleichgewicht wiederfinden



Hochsensible Menschen verlieren ihr inneres Gleichgeicht schnell, weil sie extrem viele Eindrücke verarbeiten müssen. Es gibt jedoch Wege, die innere Ruhe wiederzufinden.


Bis ich merke, dass ich nicht zur Ruhe komme, Fehler machte, mich unwohl fühle, dass ein Ungleichgewicht in mir herrscht, das mir zu schaffen macht, dauerte es manchmal eine Weile. DIe Ursachen können sehr vielfältig sein.


Für hochsensible Menschen ist es eine grosse Herausforderung, sich in einem Zustand des Gleichgewichtes zu bewegen. Das feine Nervensystem, das Informationen bis ins kleinste Detail aufnimmt und verarbeitet, ist schnell überfordert.


Ein Nervensystem, das anders tickt


Man könnte glauben, dass die Reize nur von der Aussenwelt kommen, aber tatsächlich stellen auch unsere Gedanken, Erinnerungen, körperliche Schmerzen, etc. Reize da, die auf uns einwirken. Da kann es schnell zu eng werden und das Nervensystem ist überfordert.


Um mehr inneres Gleichgeicht im Leben zu erfahren, muss zuerst einmal anerkannt werden, dass das Nervenzystem von hochsensiblen Menschen anders funktioniert, und somit viel leichter aus dem Gleichgewicht fällt. Ohne diese Tatsache anzuerkennen, werden hochsensible Menschen immer zuviel von sich fordern, sich mit Anderen vergleichen, und sich selbst verurteilen.


Der nächste Schritt klingt sehr banal, ist es aber nicht: Ich bemerke in der Situation, dass ich in einem Zustand des Ungleichgewichtes bin, was bedeutet, dass dieser Zustand Aufmerksamkeit erfordert, dass ich Zuwendung von mir brauche.


Das innere Gleichgewicht wieder finden


Die Frage: Was kann getan werden, damit ich Schritt für Schritt wieder ins Gleichgeicht komme? Kann sehr hilfreich sein. Vielleicht ein Gespräch mit einer Freundin, ein Tag im Bett, ein Spaziergang, das Aufschreiben meiner Gedanken, oder ein Bad?


Was mir persönlich am meisten hilft, sind Meditationen, die den Körper miteinbeziehen. Die Art von Meditation, die all dem Raum gibt, das da ist. Die mir ermöglicht, das zu erleben, das drückt, das sich in mir bewegt, und nach Aufmerksamkeit schreit. Das sinnliche, körperliche Erlauben von dem, das sowieso da ist, führt mich zu einem Zustand des Friedens mit dem was ist, und somit mit mir und meinem Leben.


Mitgefühl und Achtsamkeit als Verbündete


Auf dieser Reise begleite ich auch meine Klienten. Wenn ich merke, dass ich alleine nicht zu Frieden finde, greife ich auf geführte Meditationen zurück. Ich empfehle dir eine, weil ich sie besonders schön finde. Leider gibt es sie nur auf Englisch. Sie wird von Tara Brach geleitet, und heisst „Rain of compassion.“ https://www.tarabrach.com/rain-of-compassion/


Spaziergang in Niederösterreich

Für diese Meditation brauchst du eine halbe Stunde alleine, für dich, um das Aufgewühlte, das Durcheinander in dir, in Richtung Frieden und Entspannung zu führen. Und Geduld, denn wie schnell sich Aufgewühltes wieder beruhigt, ist unvorhersehbar. Deshalb sind Verständnis und Mitgefühl für dich selbst wohl deine wichtigsten Verbündeten.


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